Samstag, 27. Oktober 2007

E-Medienkompetenz / e-media literacy

Kompetenz ist ein weitverbreiteter Begriff dessen Entstehung allerdings kaum erwähnt wird. In den 1970er Jahren wurde der Begriff der Kompetenz, der mittlerweile auch das Interesse der Medien erweckt hatte, von Dieter Baacke in vier Ebenen unterschieden : Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik. Heinz Moser unterscheidet ebenfalls vier Rubriken : technische Kompetenz, reflexive Kompetenz, kulturelle Kompetenz und soziale Kompetenz. E-Medienkompetenz wurde zu einem Schlüsselbegriff des E-Learning. Bei der sogenannten „Social Software“ tritt die Technologie in den Hintergrund, wichtig ist hier v.a. das NutzerInnenverhalten. Am Wiki-Prinzip lässt sich die Wichtigkeit der Teilnahme aufzeigen. Durch die rasche Entwicklung der Medien ist der Aufbau einer E-Medienkompetenz gleichzeitig eine „dauerhafte Aufgabe“ (Wedekind). Zu den wichtigsten Punkten der E-Medienkompetenz zählen die gezielte Auswahl der Technologien, selbstgesteuertes Lernen und eine Genderkompetenz. Wichtig ist in diesem Gesichtspunkt auch, wie sich der „Wandel der Schreibstuben“ der HistorikerInnen entwickelt. Hierbei muss sich besonders mit dem Angebot kritisch auseinandergesetzt werden – Stichwort Quellenkritik, „Lesen“. Zudem sollten die wichtigsten AkteurInnen als bekannt vorausgesetzt sein. Auch das „Schreiben“ im WWW muss ausgebildet werden, sowie die Möglichkeit in einen Diskurs einzusteigen, sprich selber zu handeln.

▫ ▫ Europaquellen ▫ ▫

Verantwortlich für die Seite Europaquellen ist ein Autorenteam rund um Wolfgang Schmale, gefördert wird die Seite durch die Gerda-Henkel-Stiftung. Zu jedem Artikel ist eine "Zitiervorlage" gegeben, die man einfach kopieren kann. Europaquellen befasst sich, wie der Name schon sagt, mit Quellen zu Europa, dem Bild von Europa, mit besonderem Schwerpunkt auf dem 17. Jahrhundert.
Screenshot der Webseite Europaquellen
Vom Layout her ist die Seite recht einfach gehalten, wenn nicht sogar etwas karg, wenngleich einige Bildquellen vorhanden sind. Ein gängiges Historikerjargon wird meiner Meinung nach bereits als bekannt vorausgesetzt, besonders erklärt werden nur die Abkürzungen der Bibliotheken in welchen sich die Quellen befinden. Die Vorgehensweise der Autoren hingegen wird ausführlich behandelt. Europaquellen ist eine von vier Webseiten, die sich mit europäischer Geschichte befassen, Quellen des 16. Jahrhunderts, eine Enzyklopädie 1492-1558 sowie eine Europabibliographie runden das Angebot ab. Letzte Änderungen an der Webseite fanden im Jänner 2007 statt. Verweise innerhalb des Angebotes von Europaquellen sowie auf externe Seiten ermöglichen die Erschaffung eines sog. "Wissensraumes". Direkte Fehler konnten bei einer aktuellen Betrachtung keine gefunden werden, wenngleich die Datenbank sehr gross ist, und es sehr zeitaufwändig wäre, jede einzelne Quelle auf Orthographie u.ä. zu prüfen. Wie bereits erwähnt ist die Seite sehr schlicht aufgebaut, weiss, grau und schwarz sind die vorherrschenden Farbkombinationen. Durch diesen simplen Aufbau sind die Texte natürlich gut lesbar und die Seite hat kaum Ladezeiten. Die Möglichkeit, den Autoren der Seite ein Feedback zu vermitteln, ist einerseits durch ein speziell dafür eingerichtetes Formular sowie auch durch die Erreichbarkeit der Einzelpersonen via E-Mail gegeben.

Als Fazit denke ich, dass sich Europaquellen eher an ein "fortgeschrittenes" Publikum richtet, was den Inhalt betrifft, also besonders Studierende oder Historiker. Das Layout ist meiner Meinung nach zu schlicht und nichtssagend, die Informationen werden klar und deutlich rübergebracht, jedoch könnte es etwas ansprechender gestaltet sein.
Schmale - 3. Nov, 12:06

Schmale

Beide Aufgaben gut gelöst, die Beurteilung der Seite entsprechend der Checkliste kann auch ausführlicher ausfallen (schauen Sie einmal in die Blogs Ihrer KollegInnen Helmreich und Gatterbauer).

Romberg - 6. Nov, 09:05

Ein Wort zur Gestaltung...

Sehr schöne Nutzung der Gestaltungsmöglichkeiten des Blogs. Weiter so!

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